eisglatt in den regen

so können sich wege an einem wintertag entlang der kinzig verändern. als wir losgingen, war es eiskalt. wir konnten im wald laufen, daher waren wir froh, dass der schlamm relativ fest war.

in schenkenzell trafen wir auf etwas regen und kräftig feucht-nassen asphalt. und bei den herrschenden boden-temperaturen war das nicht wässrig, sondern glatt – es war mehr ein vorantasten als laufen. unsere geduld reichte von kurz vor dem ortsschild bis kurz vor den bahnhof. dort entschieden wir erst bei erwärmtem boden die lauferei fortzusetzen und begaben uns in ein café. die entdeckung eines schenk-hauses in schenkenzell liess uns unseren aufenthalt etwas verlängern.

dann setzten wir uns in den zug nach alpirsbach um die letzten glatten asphalt-strecken hinter uns zu bringen. im zunehmenden regen machten wir uns auf den weg hinauf nach lossburg. auf waldwegen gingen wir an der immer jünger werdenden kinzig entlang. statt eis unter den schuhen begleitete uns nun regen auf den mützen. tapfer stapften wir durch den wald (frei nach der wander-weisheit ‚im wald regnet es weniger, wenn auch länger.‘). im ort angekommen verkrochen wir uns in ein gasthaus zum trocknen und aufwärmen.

und von dort wurden wir von susanne abgeholt und in unsere nächste privat-herberge chauffiert, wo uns eine heisse dusche und eine ebensolche mahlzeit begrüsste.

 

 

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