DANK für alle kilometer-euro

liebe km-begleiterInnen, sponsorInnen und spenderInnen!
2450 km liegen hinter mir – von santiago de compostela bis morsbach. ein weg mit vielen schönen (und auch kuriosen) begegnungen und guten erfahrungen, von denen ich keine einzige missen möchte.es war ein weg in den ruhestand (norbert-GEHT-in-den-ruhestand!), das habe ich gespürt vom ersten tag, an dem ich wieder daheim war. ich habe eine gute innere distanz zu meiner langen berufstätigkeit in der schule bekommen.es war mein weg, auf dem ich gespürt und gelernt habe, dass (scheinbar) unmögliche dinge möglich sind, dass es immer einen (aus)weg gibt und eine passende lösung. ich habe jeden tag den ‚rechten‘ weg gefunden und jeden abend ein bett bekommen. ich habe unzählig viele freundliche, nette und hilfsbereite menschen getroffen. ich bin nicht krank gewesen (abgesehen von ein paar blasen und etwas überforderten füssen) und hatte nie einen unfall. dafür bin ich sehr dankbar.

es war ein pilgerweg und ein weg nach hause. ich bin nie allein gegangen. (auch wenn ich an vielen november-tagen tag und nacht alleine war.) ich habe mich immer sicher und aufgehoben gefühlt. irgendwie hat wohl immer eine/r auf mich aufgepasst.
ich bin nie alleine gegangen. mindestens ein mensch war täglich bei mir – renate. sie hat mir diesen weg ermöglicht und ihn mitgetragen! sie hat mich von zuhause aus begleitet mit allem, was ihr zur verfügung stand. Dafür bin ich ihr sehr dankbar!
ich bin nicht alleine gegangen, weil meine kinder und ganz viele verwandte, freunde und bekannte (und es sind mehr als ich gewusst und geahnt hatte) in gedanken und über den blog mein gehen mit mir geteilt haben. ihre kommentare, mails und sms waren für mich eine gute verbindung in die heimat. auch dafür bin ich sehr dankbar.

es war auch ein projekt-weg. ich wollte neben kilometern auch spenden sammeln für das projekt ashadeep, einer schule für behinderte kinder und jugendliche im indischen norden. dank dir/euch ist dies geglückt! viele haben mitgemacht, einige sogar ‚mehrfach‘. es hat mich gefreut, dass auch oft aufgerundet worden ist! wenn dann alle spenden eingegangen sind, habt ihr dieses von einem verein in der kirchengemeinde st. paulus künzelsau unterstützte projekt mit über 2500 euro unterstützt. dafür sei jeder und jedem ein ganz grosses DANKESCHÖN gesagt.

mein rückweg von santiago (in den ruhestand) ist zu ende, mein weg – mit euch und mit dem projekt – geht weiter. ULTREJA heisst es, vor allem in frankreich, immer weiter. ich freu mich drauf!

liebe grüsse von einem weg-gefährten
norbert gut

PS: falls du deinen beitrag noch nicht auf das spendenkonto ashadeep (DE52 6209 1800 0324 6660 04 bei der volksbank hohenlohe (GENODES1VHL) eingezahlt haben solltest, kannst du das noch im laufe des februars nachholen. Ich freue mich auf jeden einzelnen euro!

jakobslinde

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