nachtlager

am ende jeden tages ist jede pilgerin auf der suche nach einem bett. in spanien und zur hauptsaison habe ich einfach die nächste herberge anvisiert- und fertig. als einzelner bekommt man/frau eigentlich immer ein bett, wenn er bzw. sie nicht wählerisch ist.

nun ist nebensaison und viele herbergen sind schon geschlossen. sie machen oftmals mitte oder ende oktober zu. dann dünnt sich die  möglichkeit aus ein geeignetes bett zu finden. wer nicht so mutig ist drauf los zu laufen (wie ich zur zeit), der plant nun seine tagestouren etwas mehr. und wer sicher gehen will, dass das bett, das er sich heraus gesucht hat, auch bekommt, der ruft vorher an und reserviert. – das ist gar nicht so einfach, auch wenn man die standardsätze so drauf hat. ich bin nicht fit im hören und verstehen von mehreren schnell gesprochenen französischen sätzen. dann kann es sehr holprig werden.

ich habe die erfahrung gemacht, dass es auch mit gites eng werden kann. zum glück gibt es in frankreich die chambre d’hôtes – die gästezimmer mit familien-anschluss. das ist dann teurer, aber man hat seinen eigenen raum und kann sich ausbreiten. das schöne und wertvolle für mich ist der familien-anschluss. da ist zum einen die freundliche aufnahme und das gemeinsame (individuelle!) abendessen. zum anderen ist das für mich vor allem die grosse chance im kleinen kreis französische konversation zu üben.

 

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