auf indischen strassen

pünktlich zur vorgesehenen uhrzeit geht es los auf einen 3-tägigen trip nach agra. zu unserem fahrer, father jinto, gesellt sich bei einer kleinen unterbrechung ein weiterer fahrer und alter bekannter aus dem himalaya, father robin, dazu.
über typische indische ländliche holper-pisten, 4-spurige highways mit breiten und belebten standstreifen und 6-spurige express-highways fahren wir lange in südlicher richtung, vorbei an den randbezirken von delhi mit seinen rieseigen wohnblocks. sogar auf dem express-highway treffen wir in dunkelster nacht auf völlig unbeleuchtete lastwagen! das ist hier für niemanden ein problem – jeder indische fahrer fährt sehr umsichtig, beobachtet konzentriert seine umgebung und kann jederzeit seine geschwindigkeit so reduzieren, dass man immer aneinander vorbei kommt. auch die bodenwellen auf indischen strassen (die an kreuzungen ampeln ersetzen), die zum langsam fahren zwingen, werden von den fahrern elegant gemeistert: nicht zu früh langsamer werden, aber zur rechten zweit weich beginnend und dann kräftig die bremse treten, so dass direkt vor der welle das fahrzeug die ideale (langsame) geschwindigkeit hat.
in agra angekommen fahren wir erst ein restaurant an zu einem guten abendessen. danach kommen wir – ein kreuzungen weiter – an der missions-station der erzdiözese agra an. wir werden in einfachen zimmern einquartiert und schlafen auf dünnen harten matratzen, die auf holzkästen liegen.

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